Bei einem hybriden Event moderiert Jasmin Wölke Saal und Stream gleichzeitig: Das Publikum vor Ort erlebt eine Veranstaltung, das Online-Publikum eine Sendung. Die Moderation verbindet beide Welten, auf Deutsch und Englisch.
Zwei Publika, ein Programm
Ein hybrides Event ist keine Konferenz mit Kamera. Wer nur den Saal bespielt, verliert den Stream nach zwanzig Minuten. Wer nur in die Kamera spricht, lässt den Saal allein. Jasmin plant deshalb mit dem Veranstalter, welche Programmpunkte für beide Publika funktionieren und wo sich die Wege trennen dürfen. Pausen sind das beste Beispiel: Im Saal wird Kaffee getrunken, im Stream läuft besser ein kurzes Interview oder eine Einordnung. Läuft Ihr Event komplett digital, gilt das Handwerk der Seite Online-Event-Moderation.
Die Kamera ist ein Gast im Saal
Jasmin behandelt das Online-Publikum wie einen Gast in der ersten Reihe. Sie begrüßt es eigens, schaut regelmäßig in die Kamera und wiederholt Fragen aus dem Saal, bevor sie beantwortet werden, denn ohne Saalmikrofon hört der Stream sonst nur die Antwort. Namen aus dem Chat spricht sie im Programm an. So merken die Zugeschalteten, dass sie gemeint sind, und bleiben dran, statt nebenher Mails zu beantworten. Der Saal wiederum sieht, dass draußen Menschen mithören, und spricht spürbar konzentrierter.
Interaktion: Fragen aus dem Chat auf die Bühne
Damit ein Hybrid-Event lebt, brauchen beide Publika denselben Zugang zu Fragen und Abstimmungen. Jasmin arbeitet mit den gängigen Q&A- und Voting-Werkzeugen und hält die Reihenfolge fair: Auf eine Saalfrage folgt eine Chatfrage. Eine Kollegin oder ein Kollege aus dem Team des Veranstalters sichtet den Chat und reicht Fragen gebündelt weiter. Wie ein internes Format mit Fragerunde aufgebaut wird, zeigt die Seite Town-Hall-Ablauf.
Regie, Technik und ein engerer Takt
Im Stream fallen Längen doppelt auf. Deshalb plant Jasmin hybride Programme mit kürzeren Blöcken, klaren Übergaben und Puffern, die die Regie nutzen kann. Vorab klärt sie mit Regie und Technik die Bildwechsel, die Tonwege und das Signal für Zeitüberschreitungen. Eine kurze Probe mit Kamera gehört dazu, denn der erste Blick in die Linse soll nicht live passieren. Internationale Streams moderiert sie zweisprachig, mehr dazu auf der Seite Moderatorin auf Englisch.