Zürich · Tagung

Tagungsmoderation in Zürich: Praxis und Forschung in einem Saal

Jasmin Wölke moderiert Fachtagungen und Konferenzen in Zürich, auf Hochdeutsch und auf Englisch. Die Tagungsmoderatorin kommt aus Ludwigsburg bei Stuttgart, die Bahn fährt ohne Umstieg bis Zürich.

Jasmin Wölke moderiert Fachtagungen und Konferenzen in Zürich, auf Hochdeutsch und auf Englisch. Die Tagungsmoderatorin kommt aus Ludwigsburg bei Stuttgart, die Bahn fährt ohne Umstieg bis Zürich.

Praxis und Forschung in einem Saal

Zürcher Fachtagungen haben eine Mischung, die es so dicht nur an wenigen Orten gibt. Auf der einen Seite die Praxis des Finanzplatzes: Banken, Versicherungen, Asset Management. Auf der anderen Seite die Forschung aus dem Umfeld von ETH und Universität mit ihren Spin-offs. Bei Themen wie KI, Fintech oder Risikomodellen sitzen beide Gruppen im selben Saal. Die Professorin will Methoden diskutieren, der Praktiker will wissen, was er am Montag anders macht. Eine Tagungsmoderation muss beide Erwartungen ernst nehmen: Sie fragt bei der Forschung nach der Anwendung und bei der Praxis nach der Grundlage. Jasmin bringt dafür ihr eigenes Konzernjahrzehnt mit. Sie hat über zehn Jahre bei Bosch, SAP und Volkswagen gearbeitet und weiß, wie aus Fachvorträgen Entscheidungen werden.

Ein Ziel, ein Faden, ein Zeitplan

Im Briefing klärt Jasmin zuerst, was am Ende des Tages entschieden oder verstanden sein soll. Darauf richtet sie die Blöcke aus. Auf der Bühne eröffnet sie mit der Frage, an der sich der Tag entscheidet, verbindet die Beiträge durch Überleitungen mit Inhalt und zieht nach jedem Block ein kurzes Fazit. Läuft ein Slot über die Zeit, holt sie die Minuten zurück, ohne jemanden vorzuführen. Diese Routine stammt aus Programmen wie dem International Business Summit, einer Firmenreferenz über zwei Tage mit mehr als 400 Teilnehmenden und 15 Sessions. Englische Sessions sind in Zürich keine Ausnahme, sondern der Normalfall: Der Sprachplan steht vor der Tagung fest, einzelne Blöcke oder das ganze Programm laufen auf Englisch.

Kongresshaus am See oder The Circle

Für Tagungen in der Stadt ist das Kongresshaus Zürich am See die erste Adresse, dazu kommen Tagungshotels und besondere Räume wie StageOne. Reisen Teilnehmende aus mehreren Ländern an, bietet sich The Circle am Flughafen für kompakte Fly-in-Programme an. Jasmin reist bei Morgenterminen am Vortag an und plant den Technikcheck fest ein. Wie sie mehrtägige Programme führt, zeigt der Beitrag Moderation einer mehrtägigen Konferenz. Das Format beschreibt der Hub Tagungsmoderation, alle Einsätze in der Stadt bündelt die Stadtseite Zürich.

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Häufige Fragen

Moderiert sie auch mehrtägige Tagungen in Zürich?
Ja. Bei mehreren Tagen plant sie Spannungsbogen und Energie über die gesamte Strecke, mit einem klaren Auftakt pro Tag und einem Fazit am Ende.
Wie geht sie mit englischen Sessions um?
Englische Blöcke sind für sie Alltag. Der Sprachplan wird im Briefing festgelegt, auch ein kompletter englischer Tagungstag ist kein Problem.
Wie bereitet sie sich auf ein Publikum aus Finanz und Forschung vor?
Sie liest sich in Thema und Vorträge ein und klärt mit dem Veranstalter die Streitfragen. So kann sie bei beiden Seiten substanziell nachfragen.
Was passiert, wenn Referenten überziehen?
Sie fängt die Zeit über Pausen und Überleitungen wieder ein. Der Schlusspunkt des Tages bleibt stehen, ohne dass ein Beitrag abgewürgt wird.
Unterstützt sie auch bei der Programmdramaturgie?
Ja, auf Wunsch schon in der Planung: Reihenfolge der Beiträge, Länge der Blöcke, Platz für Diskussion. Das Programm wird dadurch spürbar ruhiger.
Was kostet eine Tagungsmoderation in Zürich?
Umfang, Vorbereitung und Dauer bestimmen das Honorar. Das schriftliche Angebot nennt einen Festpreis, die Reisekosten nach Zürich stehen als eigener Posten dabei.

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