Jasmin Wölke moderiert Podiumsdiskussionen in Dresden auf Deutsch und Englisch: auf Kongressbühnen, bei Verbandsveranstaltungen und Fachforen. Dresden zählt zu ihren festen Einsatzorten mit eigener Stadtseite.
Panels zwischen Forschung und Industrie
Dresdner Podien haben eine besondere Besetzung. Auf vielen Bühnen sitzen Wissenschaft und Wirtschaft nebeneinander: die Professorin der TU Dresden neben dem Werkleiter eines Halbleiterherstellers, der Fraunhofer-Forscher neben der Gründerin aus der Softwareszene. Kongresse mit begleitender Ausstellung im Internationalen Congress Center am Elbufer bringen genau diese Mischung zusammen. Das Publikum ist fachkundig und merkt sofort, wenn eine Runde nur Grußworte austauscht.
Eine solche Besetzung ist eine Chance und ein Risiko zugleich. Forschung und Industrie sprechen unterschiedliche Sprachen: Die eine denkt in Ergebnissen und Vorbehalten, die andere in Kosten und Terminen. Ohne Führung reden beide aneinander vorbei, und das Panel zerfällt in Einzelvorträge. Jasmins Aufgabe ist der Schnittpunkt: die Frage, an der beide Perspektiven aufeinandertreffen und die Diskussion entsteht, für die das Publikum gekommen ist.
Wie Jasmin ein Podium vorbereitet und führt
Vor dem Termin spricht Jasmin mit jedem Gast, kurz und einzeln. Sie will wissen, welche These jemand vertritt, wo er widersprechen wird und welche Frage er fürchtet. Daraus baut sie einen Spannungsbogen statt einer Fragenliste. Auf der Bühne hört sie zu, hakt nach und unterbricht freundlich, wenn eine Antwort zur Präsentation wird. Nach über 500 moderierten Events weiß sie, wann eine Runde Tempo braucht und wann ein Moment Stille mehr sagt.
Ihre Konzernjahre helfen dabei doppelt. Wer bei Bosch als Director ein internationales Team geführt hat, kennt die Logik von Fertigung, Vertrieb und Entwicklung aus eigener Verantwortung und lässt sich von Fachvokabular nicht abhängen. Beim SAP Tech Leadership Forum, einer Firmenreferenz, hat Jasmin zwei Konferenztage komplett auf Englisch moderiert. Internationale Panels sind in Dresden keine Ausnahme, denn die Fachwelt der Mikroelektronik diskutiert auf Englisch.
Auch das Publikum gehört zur Dramaturgie. Vor einem fachkundigen Saal plant Jasmin Zeit für Fragen fest ein, sammelt sie gebündelt ein und stellt sie so, dass die Runde antworten muss statt auszuweichen. Bei Abendformaten hält sie das Panel bewusst kompakt, damit die Diskussion vor dem Essen ihren Punkt macht.
Wie ein Panel in ein Tagungsprogramm passt, zeigt die Seite Tagungsmoderation. Das Format im Überblick steht unter Podiumsdiskussion, die Vorbereitung in der Briefing-Checkliste.