Jasmin Wölke moderiert Mitarbeiterversammlungen und unterstützt Betriebsversammlungen dort, wo externe Moderation erlaubt und sinnvoll ist: beim Bericht des Arbeitgebers und in der Aussprache. Sie moderiert neutral, auf Deutsch und Englisch, deutschlandweit.
Was das Gesetz vorgibt, ehrlich gesagt
Die Betriebsversammlung ist im Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Nach § 42 BetrVG besteht sie aus den Arbeitnehmern des Betriebs und wird vom Vorsitzenden des Betriebsrats geleitet. Nach § 43 BetrVG findet sie in der Regel einmal im Kalendervierteljahr statt, während der Arbeitszeit. Der Arbeitgeber nimmt teil und berichtet mindestens einmal im Jahr über die wirtschaftliche Lage sowie das Personal- und Sozialwesen.
Das heißt klar: Eine externe Moderatorin ersetzt den Betriebsratsvorsitzenden nicht. Wer Ihnen die komplette Leitung einer Betriebsversammlung verkauft, kennt das Gesetz nicht.
Externe Moderation passt an drei Stellen hinein. Erstens beim Berichtsteil des Arbeitgebers, wenn Zahlen und Entscheidungen so erklärt werden sollen, dass die Belegschaft folgen kann. Zweitens bei der Mitarbeiterversammlung, die der Arbeitgeber selbst einberuft und frei gestalten darf. Drittens in der Aussprache, wenn Betriebsrat und Geschäftsführung gemeinsam eine neutrale Person wollen, die Wortmeldungen ordnet.
Betriebsversammlung, Mitarbeiterversammlung, Town Hall
Drei Begriffe, die im Alltag durcheinandergehen. Die Betriebsversammlung ist das gesetzliche Format des Betriebsrats. Die Mitarbeiterversammlung beruft der Arbeitgeber ein, ohne Vorgaben aus dem BetrVG. Die Town Hall ist ihre moderne, oft hybride Form. Für Town Halls, Jahresauftakte und Jubiläen gibt es die Seite Firmenevent-Moderation. Diese Seite hier gehört den Versammlungen mit formalem Rahmen, Tagesordnung und Berichtspflichten.
Wann sich eine neutrale Moderation lohnt
In Veränderungsphasen: Umbau, Standortentscheidung, neue Strategie. Genau dann sind Versammlungen voll, die Fragen drängen und die Stimmung entscheidet sich in der Aussprache. Wer selbst Partei ist, kann kritische Fragen schlecht neutral einsammeln. Eine externe Moderatorin nimmt jede Wortmeldung ernst, fragt nach, hält die Zeit und sorgt dafür, dass auch die leisen Stimmen drankommen.
Jasmin Wölke hat über zehn Jahre bei Bosch im internationalen Vertrieb und Marketing gearbeitet. Sie kennt Versammlungen und interne Großformate von innen, als Teilnehmerin und als Verantwortliche. Auf der Bühne heißt das: Beim Innovation Day von Bosch Power Tools moderierte sie interaktive Q&A Sessions mit dem Entwicklungsteam vor über 200 Gästen. Den Global Sales Summit, ein internes Format mit über 500 Teilnehmern aus 40 Ländern, führte sie drei Tage zweisprachig. Beide Projekte stehen in den Referenzen. Beides sind Firmenevents, keine Betriebsversammlungen; es ist die Erfahrung mit großen, kritischen, internen Runden, die hier zählt.
Ablauf, Rollen, Sprache
Vor der Versammlung steht ein Briefing mit beiden Seiten: Anlass, Tagesordnung, Rollen. Wer leitet formell, welche Teile werden moderiert, welche Spielregeln gelten für die Aussprache. Diese Klärung vorab ist der halbe Erfolg, denn am Tag selbst darf über Rollen nicht mehr diskutiert werden.
Bei internationaler Belegschaft moderiert Jasmin auf Deutsch, auf Englisch oder im Wechsel; wie das funktioniert, steht auf der Seite Moderatorin auf Englisch. Findet die Versammlung digital oder hybrid statt, gelten eigene Regeln für Technik und Fragenfluss: mehr auf der Seite Online-Event-Moderation. Der Weg zur Buchung steht auf der Seite Moderator buchen, die drei Kooperationsmodelle auf der Leistungsseite.