Jasmin Wölke moderiert Roundtables und Diskussionsrunden: kleine Runden von Entscheidern, in denen jede Stimme gehört wird und am Ende ein Ergebnis steht. Auf Deutsch und Englisch, auf Wunsch vertraulich.
Klein, aber anspruchsvoller als eine Bühne
Ein Roundtable versammelt acht bis fünfzehn Personen an einem Tisch, oft Geschäftsführer, Fachverantwortliche oder Kunden auf Augenhöhe. Es gibt keine Bühne, hinter der sich eine Moderation verstecken kann. Jede Frage, jede Unterbrechung, jedes Schweigen passiert auf einen Meter Entfernung. Genau deshalb buchen Veranstalter dafür eine Profi-Moderation: Ohne Führung wird aus der Runde eine Reihe von Monologen, mit Führung wird sie ein Gespräch, an das sich die Teilnehmenden erinnern.
Die Runde steuern, ohne sie zu bremsen
Jede Runde hat Vielredner und stille Beobachter. Jasmin verteilt das Wort, ohne eine Schulklasse daraus zu machen. Sie unterbricht freundlich, fasst zusammen und gibt die Frage gezielt weiter an die, die noch nichts gesagt haben, aber sichtbar eine Meinung mitbringen. Ihre Fragen kommen aus der Vorbereitung: Vorab klärt sie mit dem Gastgeber, wer am Tisch sitzt, welche Interessen mitlaufen und welches Ergebnis die Runde tragen soll. Zwischendurch hält sie fest, wo die Runde schon einig ist und wo der Dissens sitzt. So bleibt die Diskussion offen, aber nicht ziellos, und die letzte halbe Stunde gehört den Punkten, die wirklich strittig sind.
Vertraulich, wenn es der Rahmen verlangt
Roundtables leben davon, dass offen gesprochen wird. Jasmin schlägt dem Gastgeber vorab einen klaren Rahmen vor: was zitiert werden darf, was im Raum bleibt und ob eine Ergebnisnotiz entsteht. Wo Wettbewerber am selben Tisch sitzen, achtet sie darauf, dass niemand in heikle Themen gedrängt wird. Diese Sorgfalt kennt sie aus ihren Führungsjahren bei Bosch, SAP und Volkswagen, wo solche Runden zum Alltag gehörten.
Der Roundtable im größeren Programm
Oft ist der Roundtable Teil eines größeren Formats: die Executive-Runde am Rande eines Kongresses, das Kundengespräch beim Kundenevent, die vertiefende Runde nach einem Panel. Jasmin moderiert beides zusammen, wenn es passt. Der Unterschied zur Podiumsdiskussion ist klar: Ein Podium diskutiert für ein Publikum, ein Roundtable diskutiert für sich selbst. Wenn die Runde am Ende Beschlüsse braucht, greift zusätzlich das Handwerk der Workshop-Moderation.