Jasmin Wölke moderiert Podiumsdiskussionen in Düsseldorf auf Deutsch und Englisch: auf Kongressen, Fachtagungen und den Bühnen der Messe. Düsseldorf gehört zu ihren festen Einsatzorten mit eigener Stadtseite.
Panels zwischen CCD und Messebühne
In Düsseldorf finden Podiumsdiskussionen an zwei sehr verschiedenen Orten statt. Im CCD am Rheinufer und in den Sälen der Stadt sitzt ein Publikum, das für genau dieses Panel gekommen ist: Fachleute, die Substanz erwarten und Werbefloskeln sofort erkennen. Auf den Bühnen der Weltleitmessen wie MEDICA, boot oder ProWein läuft das Publikum dagegen vorbei. Dort muss eine Diskussion in den ersten zwei Minuten einen Grund geben, stehen zu bleiben, und trotzdem fachlich tragen, denn stehen bleiben Einkäufer, Anwender und Wettbewerber.
Jasmin Wölke moderiert beide Situationen, bereitet sie aber unterschiedlich vor: im Saal mit ausführlicher Dramaturgie und Raum für Zwischentöne, am Stand mit kurzen Runden, klaren Zuspitzungen und Fragen, die auch im Vorbeigehen verständlich sind. Da das Messepublikum in Düsseldorf international ist, führt sie Panels oft komplett auf Englisch oder im Wechsel beider Sprachen, je nachdem, wen der Veranstalter erreichen will.
Neutral führen, präzise nachfassen
Ein Panel wird nicht durch die erste Antwort gut, sondern durch die zweite Frage. Medientrainierte Gäste liefern glatte Sätze, die in jeder Stadt und auf jeder Bühne gleich klingen. Genau dort fasst Jasmin nach: freundlich, konkret, mit dem Beispiel, das die These prüfbar macht und den Gast vom Sprechzettel holt. Ihre eigene Konzernlaufbahn hilft ihr dabei, denn sie erkennt, wann eine Antwort das Thema wechselt. Beim SAP Tech Leadership Forum moderierte sie Diskussionsrunden mit Führungskräften auf C-Level. Das ist eine Firmenreferenz und kein Düsseldorfer Event, zeigt aber die Gesprächshöhe, auf der sie arbeitet.
Zur Vorbereitung gehören Einzelgespräche mit allen Podiumsgästen, eine Dramaturgie mit Eröffnungsfrage, Konfliktlinien und einem geplanten Schluss sowie die Abstimmung mit Regie und Technik vor Ort. Auch das Publikum bekommt seinen Platz: Fragerunden plant sie bewusst ein und moderiert sie so, dass aus Wortmeldungen Fragen werden und keine Koreferate. Vertritt der Gastgeber eine eigene Position, bleibt die Führung trotzdem neutral: Das Publikum merkt den Unterschied, und Glaubwürdigkeit ist der Wert des Formats.
Wie man ein Panel plant, beschreibt die Seite Podiumsdiskussion vorbereiten, das Format im Überblick die Seite Podiumsdiskussion-Moderatorin.